Pete Bamboo

Press

 

Abart (ZH), Salzhaus Winterthur (ZH), Piccadilly Brugg (AG), Kammgarn (SH), TapTab (SH), Eisenwerk Frauenfeld (TG),Openair Skaarau(AR), Psychiatrie D-Achern, etc.

New York Ska Jazz Ensemble, Skarface, Sagarroi, Jahcoustix, Planet Smashers, etc.

Aus der Presse

The Collaborators
Montag, 20.08.2012

Pete Bamboo at The Zoo!
Typically when I think of Switzerland I picture imposing Alps, delicious chocolate and well…Heidi. So it was a surprise and delight to hear that a Swiss ska, punk, swing, reggae fusion band would be launching their Canadian CD release party here in Vancouver!
The Swiss octet that is Pete Bamboo partied it up at The Kozmik Zoo in celebration of their latest album Burns Like Onions.

Pete Bamboo was originally started in 2002 but their current line-up has been playing together since about 2010. They have released three albums and played in dozens of clubs throughout Switzerland, so what you may ask, brought them to us lucky Vancouverites? Turns out Aio Häberli (guitar & back-up vocals) recently moved here and so the rest of the band made the epic trek to bring us their musical stylings. The band’s front man is the über-blonde stick o’dynamite, Sebastian Pfister (guitar & vocals) and the other six Bamboo-er’s are Raffael Hochreutner (bass), Mathais Schilling (keys & vocals), David Vollenweider (drums) David Weber (trumpet), Sebastian Wulz (trumpet) and Christoph Derksen (trombone). All the boys have amazing talents and are super cute (sorry but it’s true) and if this is the kind of boy-band Switzerland is producing then sign me up for number one fan!

Most of the songs are written by Pfister and are sung in English with the occasional German or Spanish thrown into the mix. One of the best tracks Rose Marleen is an up-beat number that forces you out of your chair and onto the dance floor. Vollenweider also gives writing a go on Lonely, another great song, because after all “lonely, I don’t wanna be lonely…” who does?

Pete Bamboo’s music is catchy and fun, producing such a feel good vibe that you can’t help but smile. It’s obvious when a band is having fun together and with Pete Bamboo the joy shines through the performance. Whether it’s the sneak attack dance moves of Derksen or the vocal stylings of sweetie-pie Schilling, Pete Bamboo is fresh and full of charisma. It seems these boys are only at the cusp of what awaits them.

I highly encourage you to check these guys out online but make sure you have your dancing shoes on or you might burn a hole through your sock!

Gaskessel.ch
Samstag 09.06.2012

Pete Bamboo’s Sound ist heute noch vielseitiger als je zuvor. Ihre Wurzeln haben sie bewahrt, die Einflüsse von Indie, Reggae, Swing, Dub, Drum’n’Bass, Punk und vielem mehr haben sich aber verstärkt, so dass heute ein sehr abwechslungsreiches, tanzbares Musikmonster zustande kommt, das man aber nicht einordnen kann – Pete Bamboo halt!

DRSvirus.ch
Dienstag 05.06.2012

Dass Pete Bamboo Freude am Musikmachen haben, merkt man «Rose Marleen» bei jedem Ton an. Die siebenköpfige Band aus Schaffhausen steht seit 10 Jahren gemeinsam auf der Bühne. Das eingeschweisste Team beschreibt sich selbst als «Alternative-Ska-Swing-Reggae-Punk-Partyband» und tatsächlich finden sich Einflüsse aus all den erwähnten Musikrichtungen in ihrem Sound. Das funkige «Rose Marleen» ist die erste Single ab der EP «Burns Like Onions», die im Juni erscheint. Zur fertigen Aufnahme schenkt sich die Band übrigens einen Trip nach Kanada.

DRSvirus.chSongs der Woche
Dienstag 05.06.2012

Moderator Danilo Bavier und Musikredaktorin Rosanna Grüter stellen dir Songs vor, die ganz neu auf DRS Virus laufen.

schaffhausen.net
Montag 28.05.2012

Pete Bamboo, die SKA Band aus Schaffhausen, tritt in neuer Formation wieder live auf und spielte gestern als Vorband von “The Toasters” aus New York im Mundwerk in Zürich. Die neue Besetzung besteht aus Mista (Gitarre, Gesang), Raff (Bass), Mat (Keybord, Gesang), Aio (Gitarre), Gonzo (Schlagzeug), Dave (Trompete), Baescht (Trompete) und Derksen (Trombone). Auch eine neue CD ist erschienen: “Pete Bamboo – Burns Like Onions”.
In der kleinen Location “Mundwerk” in Zürich herrschte von Anfang an gute Stimmung und Pete Bamboo haben ihr Handwerk noch nicht verlernt.
Pete Bamboo wurde bereits 2002 in Schaffhausen gegründet und hat nun auch schon zehn Jahre auf dem Buckel. Nach der Bandgründung 2002 und den ersten Konzerten in den Jahren 2003, 2004 und 2005 wurden die EPs “Welcome” (2006) und “Fasten Your Seat Belt” (2007) herausgegeben, welche die Band in der schweizerischen und süddeutschen SKA-Szene bekannt machten.
Es wurden dutzende Konzerte mit vielen grossen Bands der Szene gespielt (New York Ska Jazz Ensemble, The Specials, Planet Smashers, Skarface, Sagarroi, Jahcoustix, Moskovskaya, Plenty Enuff, Alaska, Fusion Square Garden, Nguru, Open Season, u.v.m.). 2007 folgte dann jedoch auch eine fast zweijährige Pause, da verschiedene Bandmitglieder aus beruflichen Gründen in weite Ferne zogen und nicht mehr weiterspielen konnten. Dank zusätzlichen, motivierten Musikern stand Pete Bamboo 2010 erstmals wieder auf der Bühne, und seit 2011 spielen sie in der heutigen Formation.
Auch der altbekannte Klassiker “Here We Go Again” durften gestern natürlich nicht fehlen – und er klingt gut wie eh und je.
Nach Pete Bamboo aus dem kleinen Schaffhausen folgten dann “The Toasters” aus dem grossen New York – eine der weltweit bekanntesten und dienstältesten SKA-Bands, die bereits 1981 gegründet wurde. Ihre Power haben sie auch heute noch nicht verloren. Alles in Allem ein sehr gelungener SKA-Abend, mögen noch viele weitere folgen!

Schaffhauser Nachrichten
Mittwoch 03.08.2011

Elf Bands begeisterten das Publikum

Über 1000 Besucher kamen zum Jubiläums-Open-Air20 Jahre Meet the Beat nach Lottstetten. Elf Bands sorgtenan zwei Tagen für eine tolle Party auf dem altenLottstetter Birretsportplatz.

Was als etwas grössere Party anlässlich des 40. Geburtstags von Wolfgang Kairies 1991 begonnen hatte, entwickelte sich zum grössten Open-Air-Festival in der benachbarten deutschen Grenzregion. Von Deutsch- Rock über Folk-, Dark- und Punkrock, Metalcore, Ska, Reggae und Gothik bis zu Trash-Metal und Psychorock wurde in Lottstetten alles geboten.

Den Auftakt machten am Freitagabend die Lottstetter Jungs Insane Inside sowie die Schaffhauser Band Pete Bamboo. Peaches in Wonderland und die Toni Hoffmann Band kamen aus den Nachbargemeinden Jestetten und Erzingen. Der Höhepunkt des ersten Abends, am Freitag, war die bayrische Profiband Lacrimas Profidure. Im Publikum: viele Einheimische und Stammgäste. Am Samstag dann begleiteten auffallend viele auswärtige Gäste aus der benachbarten Schweiz, aus Südbaden und dem Schwarzwald ihre Musikidole. Aus dem Schwarzwald kamen die Slippers, aus Schwörstadt die Punk-Rock-Band dmp. Viele Schweizer Fans kamen zu der Schaffhauser Band What the Hell. «S isch lauschig», genoss deren Schlagzeuger Mat Frey das Gefühl, als unmittelbare Vorgruppe von Sepultura aufzutreten. Der Platz vor der grossen Bretterbühne füllte sich bis zum Auftritt der Metal-Band-Legenden Sepultura aus Belo Horizonte, Brasilien. Die Band lieferte eine professionelle Live-Performance ab. «Das Geilste, was ich je gesehen habe», schwärmte Wolfgang Kairies, der mittlerweile 60-jährige Urvater des Lottstetter Open Airs. Den Schluss machten Excelsis aus der Innerschweiz und die Klettgauer Band Sleeping Society, die weit nach Mitternacht dem Publikum Psychorock zu Gehör brachte. Viele auswärtige Gäste nutzten das Lottstetter Open Air auch zum kostenlosen Campen auf dem Festgelände. Das «Meet the Beat»-Organisationsteam um Wolfgang Kairies und die 50 Helfer boten den Musikern und den begeisterten Besuchern wieder professionelle Rahmenbedingungen und sorgten für eine super Party.

Thomas Güntert

Schaffhauser Nachrichten
Dienstag 21.12.2010

Ganze zwei Jahre war es ruhig um die Schaffhauser Band Pete Bamboo. Sogar über drei Jahre ist es her, dass die junge Ska-Band das letzte Mal in ihrem Stammlokal TapTab die Szene mit ihren Songs beglückte. Auch wenn sich an der Besetzung der Band einiges geändert hat, das Feuer der Begeisterung für ihre Musik haben die sieben Musiker am Freitag eindrücklich unter Beweis gestellt. Auch ihre Fans haben sich von den neuen Klängen mittragen lassen und sind schon zu Beginn des Konzertes auf den Wogen der Beats mitgesurft. Jedoch kann ihre Musik weniger denn je einem Genre zugeschrieben werden. Auch wenn sich der Ska-Charakter durch alle Lieder hindurch bemerkbar macht, sind ebenso Einschläge aus Reggae, Rock, Punk, aber auch Jazz und Soul herauszuhören. «Wir sind eine neue Crew, haben neuen Sound und ein neues Projekt, wir müssen noch herausfinden, was uns gefällt», erklärte Gitarrist Sebastian Pfister. Auch die neuen Musiker kämen aus diversen Ecken der Musikkultur, so hätten sie sich beim Ska getroffen, und jeder bringe so seinen persönlichen Einfluss mit. Dadurch kommen aber auch interessante Kombinationen zustande. «Wir machen Musik, weil es uns Spass macht», dies sei schon seit der Gründung von Pete Bamboo vor zehn Jahren so gewesen. Knapp 20 verschiedene Musiker haben der Band bis heute ihren Stempel aufgedrückt, das erste Mal setzen sie auch ein Keyboard ein. Ebenso ist die Figur des Leadsängers neu. «Es ist schön, zu sehen, dass die Musik den Leuten gefällt», zog Pfister nach ihrem Gig im TapTab Fazit, «ein Auftritt ist immer speziell, man kann nie sagen, wie es wird.» Im Nachhinein aber ist es möglich: Es war gut!

Christoph Merki

Schaffhauser Nachrichten
Montag 31.05.2010

Hallau «Ihr wart toll!» So der passende Schlusssatz ans Publikum vom Frontmann Albert Den Dekker der Band My Name is George. Und die GrüschFang Open-Air-Besucher stimmen ihm lautstark zu. Trotz der verregneten Geburt des GrüschFangs letzten Jahres haben die vier jungen Organisatoren Andreas Alder, Cédric Gantenbein, Matthias Müller und Bruno Wälti dieses intime Open Air erneut auf die Beine gestellt. Und siehe da, es hat sich gelohnt. Sogar das Wetter war ihnen am Samstagabend gut gesinnt. «Das letzte Jahr hat es um 1 Uhr noch gehagelt», erinnert sich Gantenbein.

Pünktlich um 18.00 Uhr eröffnet die Schaffhauser Newcomerband The Slobbers das diesjährige «GrüschFang». Obwohl noch nicht alle Open-Air-Besucher den Weg an den Hallauer Hang gefunden haben, schaffen sie es mit ihrem Ska-Punk, das anwesende Publikum auf den lang ersehnten Abend einzustimmen. Das «GrüschFang» kann sich sogar auswärtiger Bands rühmen. Etwa der sieben Thuner von Undiscovered Soul. «Wir fühlen uns sehr wohl in Hallau und geniessen den guten Service», so Gitarrist Lukas Kipfer. Damit spricht er die gute Organisation von Backstagebereich, Catering und VIP-Lounge an. Die siebenköpfige Band, die auch am diesjährigen Gurtenfestival vertreten sein wird, hat dem «GrüschFang»-Publikum haufenweise neue und selbst geschriebene Songs mitgebracht. Die Schaffhauser Atmosphäre wird sie hoffentlich nach Bern begleiten. Je grösser das Publikum und je später die Stunde, desto ausgelassener ist die Stimmung. Bereits beim Soundcheck der Winterthurer Band Cheekbones wandert die Masse in Richtung Bühne. Mit ihrem bereits international präsentierten Indi-Rock bringen sie das Publikum zum Tanzen. Nach einer Zugabe wird es Zeit für den Hauptact des «GrüschFangs» 2010. My Name is George betreten die Bühne, vor der sich mittlerweile knapp 400 Personen – jung und alt – eingefunden haben. «Habt ihr heute Abend Lust, mit uns ein bisschen zu tanzen?», fragt der Frontmann anständig. Die «GrüschFängler» sind nicht mehr zu bremsen. Als er dann noch seine alte Heimat – Neuhausen am Rheinfall – mit einem Song würdigt, explodiert die bereits stimmungsgeladene Atmosphäre. Lautstarke Jubelrufe und wildes Tanzen begleiten My Name is George bis zum letzten Song. Das Publikum lässt diese Band nicht ohne Zugabe vom Platz. Doch auch bei einer Zugabe wird irgendwann der letzte Ton gespielt. Die Konzertreihe wird von der Schaffhauser Band Pete Bamboo abgerundet. Hier, am «GrüschFang», dürfen sie ihren ersten offiziellen Auftritt im Kanton Schaffhausen in der neuen Formation geniessen. Um diesem grossen Moment gewachsen zu sein, stellten sie bereits ein Wochenende zuvor unter falschem Namen im Schaffhauser «Chäller» ihr Können unter Beweis. Der Aufwand hat sich gelohnt. Als letzten Act lässt der DJ Mr. FunkyDick die Plattenteller wirbeln. In alt bekannter Open-Air-Manier lassen die Besucher den Tag beziehungsweise die Nacht ausklingen. Das junge Organisationsteam und die 40 Helfer können mit den begeisternden Bands und dem gut gelaunten Publikum einen klaren Erfolg verzeichnen. Die Organisatoren fühlen sich sehr gut unterstützt von den vielen verschiedenen Firmen aus dem ganzen Kanton, ohne deren Sponsoring ein solcher Anlass nicht möglich wäre. Die Region Schaffhausen darf sich freuen, denn: «Wir planen bereits das GrüschFang 2011», hat Cédric Gantenbein verraten.

Fabienne Meister

Schaffhauser Bock
Freitag 28. April 2006

Wenn Pete Bamboo auf der Bühne stehen, sind sie in ihrem Element. Die junge Ska-Band aus Schaffhausen tourte bereits durch die Deutschschweiz sowie Süddeutschland und hat nun ihr erstes Album „Welcome“ im Gepäck.

Schaffhausen ist nicht nur sportlich und kulturell in der Schweiz bedeutend, sondern auch viele Musikgruppen aus der Region können grossartige Erfolge vorweisen. Pete Bamboo ist eine achtköpfige Gruppe, bestehend aus Songwriter und Gitarrist Sebastian „Pfischi“ Pfister, David Weber (Trompete), Christoph Derksen (Posaune), Aio Häberli (Gitarre), Adi Ackermann (Bass), Dominik Stamm (Schlagzeug), Sebastian Wulz (Trompete) sowie Math Weber (Posaune). Die Geschichte begann im Herbst 2001, als „Pfischi“ sich entschloss eine Band zu gründen. Ein Bassist und ein Drummer wurden schnell gefunden und man probierte sich anfangs an Songs ohne jegliche Bläserunterstützung aus. Jedoch war die jamaikanische Offbeatmusik „Ska“ stets ihr Ziel. Durch Mundpropaganda und Freunde konnte die Gruppe relativ schnell durch vier Bläser komplettiert werden. Mit der Zeit gab es jedoch immer wieder Besetzungswechsel. Seit einem Jahr ist die Band in ihrer jetzigen Konstellation. Nun musste noch ein Namen her. Eher zufällig stiessen sie auf „Pete Bamboo“. „Es war eine Kombination aus einer PET-Flasche und einem Bamboo-Stick. Zudem war der Name einmalig und so entschieden wir uns spontan dafür“ erklärt Pfischi, jedoch selbst im Zweifel wie die Gruppe genau auf den Namen kam. 2003 konnten sie dann ihr erstes Konzert in der KultUhrBeiz Dolder 2 in Feuerthalen spielen. Ihre Musik kam vom ersten Tag gut an. Der Mix aus Ska, Punk, Reggae sowie Latino-, Mambo- und Rockeinflüsse animierte sofort zum Feiern und Tanzen. Musikalische Vorbilder gibt es für „Pete Bamboo“ nur indirekt. So nennt die Gruppe als grossartige Bands zB. die deutsche Band „Seeed“, die Reggae-Legende „Bob Marley“ oder gar Gitarrenlegende Eric Clapton. Jedoch wollte die Gruppe ihren eigenen Stil bewahren. Ihre Lyrics sind auf Englisch, Deutsch und Spanisch. Auch ein französisches Lied existiert, welches aber mittlerweile aus der Setliste entfernt wurde. Die Texte sind oft sozialkritisch. „Ich war in Guatemala, was mich sehr beeinflusst hat. Ich versuche dies nun in die Texte zu bringen“ erklärt Pfischi. An einem Konzert fanden Sie dann von „Rude Sound Connection“-Chef Rohan Graf lobende Worte und konnten fortan zusammenarbeiten. Durch die gute Stellung der „Rude Sound Connection“ in der Musikszene der Schweiz folgten noch zahlreiche Konzerte. „Jedes Konzert ist einmalig. Natürlich gibt es mal ein Publikum, welches mehr mit uns anfangen kann als andere. Doch die Stimmung war bisher immer sehr gut“. Nur einmal erlebten die Petes einen Rückschlag: „Auf der Hanftour spielten wir in einem ausgebauten Brunnen, war schon seltsam. Dazu bestand das Publikum zum Grossteil aus Rechtsextremen, welche an einem Ska-Konzert rein gar nichts zu suchen haben. Dass ein Tag davor Wahlen waren und wir darüber in unseren politischen Vorstellungen sprachen, kam bei denen natürlich auch nicht sehr gut an“ erinnert sich die Band schmunzelnd. Mittlerweile standen schon Auftritte in Locations wie dem Salzhaus Winterthur, dem Abart Zürich, dem Eisenwerk Frauenfeld und sogar ein Auftritt in Aachen/D an. „Seit die Bläserfraktion in Kanada in den Ferien war, träumen sie von einer Tour dort. Dies kann aber noch sehr sehr lange dauern“ scherzt die Band, jedoch optimistisch. Denn nun ist ihr erstes Album „Welcome“ erschienen. Der Titel des Albums war allen recht deutlich klar. „Wir sind alles Menschen, welche stets neue Kontakte suchen, offen für neue Menschen sind und natürlich alle einladen wollen unsere Musik hören. Daher war ein herzliches „Willkommen“ die beste Idee“ erinnert sich die Band. Am 5. Mai 2006 ist die offizielle Plattentaufe im TapTab Musikraum Schaffhausen. „Wir lassen uns noch was originelles für den Abend einfallen“. Wieso ausgerechnet viele Bands aus unserer Region ein professionelles Album besitzen und mit diesem auf Tour gehen, erklären sich die Jungs so: „Schaffhausen ist klein, gemütlich, nicht stressig. Hier ist man nie wirklich anonym. Für die Grösse gibt es auch erstaunlich viele Bandräume. So kommt man miteinander in Kontakt und unterstützt sich gegenseitig“. Die Bandproben nehmen auch viel Zeit in Anspruch: „Natürlich muss man auf private Anlässe oft verzichten. Wir proben 2 – 3mal pro Woche. Dies wird nicht gerade erleichtert dass einige Bandmitglieder mittlerweile in St.Gallen und Zürich studieren und wohnen“. Die Zukunft sieht nun gut aus für „Pete Bamboo“: „Wir wollen weiterhin unsere Musik spielen, uns von niemandem reinreden lassen. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen an unseren Konzerten“.

Samstag 17.Dezember 2006, Der Landbote
Virtuoses Soli rettete den Abend
Beim Offbeat-Generationentreffen am Donnerstagauf der Salzhausbühne sahdas New York Ska Jazz Ensemble neben den Schaffhauser Jungspunden PeteBamboo schon fast alt aus.

WINTERTHUR – Das New York Ska Jazz Ensemble hat nicht nur einen langen Namen, sondern auch einen guten. Das Sextett aus Queens gilt auf seinem Gebiet der Verschmelzung von leichtfüssigem Ska mit fetzigem Jazz als eine absolute Instanz. Während seines zehnjährigen Bestehens hat das Ensemble die halbe Welt bereist, ist bei MTV aufgetreten und hat Werbespots für Campbell-Suppen vertont. Auch in Winterthur sind sie seit ihren Auftritten im Gaswerk gern gesehene Gäste.
Die Vorfreude war darum förmlich fühlbar im gut gefüllten Salzhaus. Aber erst einmal hiess es Bühne frei für Pete Bamboo. Als Lückenbüsser für die verhinderten Shanty Town eingesprungen, vertrieb das Schaffhauser Siebnerpack mit seinem Offbeat-Powersound dem fleissig skankenden Publikum auch das letzte Restchen Winterkälte aus den steifen Knochen. Multilinguale Texte, explosive Bläsersätze und heisse Rhythmuswechsel zeichneten diesenschnellen, punkigen Ska aus. Nach einer knappen Stunde war der Bodennass von verschüttetem Bier, die Waden waren aufgewärmt, und die Augen leuchteten – manche etwas röterals andere.

Voller Terminkalender
Die sechs Herrschaften vom New York Ska Jazz Ensemble hätten altersmässig locker als Väter der Vorband und auch eines Grossteils der Konzertbesucher durchgehen können. Etwas müde sahen sie aus, als sie die Bühne betraten. Verständlich, wenn man sich ihren Tourkalender ansieht: Vom 9. Dezember bis Neujahr ist kein einziger konzertfreier Tag vorgesehen! An Routine mangelte es dieser hart arbeitenden Band aus Profimusikern denn auch keineswegs, ganz im Gegenteil. Solide und ohne Überraschungen spielten sie sich durch ihr Programm, das von Ska-Heulern über Jazzballaden bis zu Trinkliedern und lieblichen bis nervös-sägenden Instrumentals reichte.
Leadsänger Freddys Stimme wurde dabei eher als zusätzliches Rhythmusinstrument eingesetzt als zum Geschichtenerzählen – die Musiksollte für sich selbst sprechen.
Im instrumentalen Bereich lag auch klar die Stärke des Ensembles: In Ehrfurcht einflössenden Soli und Improvisationen durfte sich jeder der sechs Mitstreiter zwischendurch für alle hörbar als Virtuose zu erkennen geben. Dies waren zugleich die Momente, in denen von den Musikern am meisten Leidenschaft und Herzblut zu spüren war. Als Kollektiv brachten die New Yorker das Blut des Publikums leider nur streckenweise in Wallung. Dazu fehlte es ihnen an Engergie und Spritzigkeit –Abnützungserscheinungen einer langen Tour?
Auch musikalische Dilemmas taten sich auf: Zu sehr Jazz für Pogound zu sehr Dancehall zum Stillstehen – wie sollte man sich dazu bewegen? Die jungen Rudeboys und –girls hüpften deshalb abwartend auf der Stelle, bis auf Jazzballaden wieder eine schnelle Ska-Partie folgte. Trotzdem: Ohne einen tosenden Applaus wurde das Ensemble schliesslich nicht von der Bühne gelassen. Mit ihrer instrumentalen Kunstfertigkeitund den raffinierten Jazz-Arrangements hatten ihn sich die sechsSchwerarbeiter schlicht und einfach verdient.
MICHAEL GRAF

Montag 24. Mai 2004, SN
Guter Klang an grünem Hang
«Petebamboo» brilliert an wieder belebtem Chläggi-Open-Air.

“…Kurz vor elf war es dann endlich Zeit für den Geheimtipp des Abends: Die junge lokale Ska-Band Petebamboo war der Grund, warum die meisten Besucher gekommen waren. Angetrieben durch den furios wirbelnden Schlagzeuger Dominik Stamm und ein heisses Bläsertrio vertrieben die sechs Ska-Boys die Kälte und liessen unter den tanzwütigen Füsschen der «Skanker» den Grasboden der Tanzfläche zu Schlamm werden – wie sich das für ein Open Air gehört. Mit frischem Speedska, Rocksteady, Skapunk und feurigen Tempiwechseln selbst innerhalb der Songs wurde solch eine Partystimmung heraufbeschworen, dass sie von der eigentlichen Hauptband Quatre in Toulouse höchstens noch durch Professionalität beim Spielen überboten werden konnten…”

Schaffhauser Nachrichten
Freitag 17. September 2004
Ska trotzt dem Mittwoch!

“…Am Mittwoch war es wieder einmal so weit. Geladen waren die Schaffhauser «Pete Bamboo» (Ska) und «Rantanplan» (Ska-Punk) aus Hamburg. Während Letztgenannte im Mai dieses Jahres ihre dritte Platte «Junger Mann zum Mitreisen gesucht» veröffentlicht haben, ist die Schaffhauser Formation ein neu aufsteigender Stern am hiesigen Ska-Himmel. Seit ihrem Durchbruch am «Klang am Hang»-Openair sind sie nicht mehr zu stoppen. Trotz gesunkenen Temperaturen traten die sechs Jungs in kurzen Hosen auf. Die drei Bläser sogar mit lässig umgebundener Krawatte. Mit Cornet, Posaune und Trompete spielten sie akzentuiert und mitreissend die Melodien, während Schlagzeug und Gitarre die Off-Beats erzeugten. Nach seiner einjährigen Absenz ist Sebastian Pfister wieder im Team, der für diesmal die Bässe knallen liess. «Pete Bamboo» spielt schnellen Ska. Das zeichnet sich nicht nur durch Christoph Derksens zackiges Posaunenspiel, sondern auch durch Dominik Stamms treibende Snare- und Becken-Gefechte aus. Sebastian Wulz (Cornet), David Weber (Trompete) und Aio Häberli (Gesang, Gitarre) hingegen sind die sicheren Werte der Band. Als beim Lied «Mexicana» die Bläser in Sombreros und Poncho-Verkleidung synchron zu tanzen begannen, war das Publikum schliesslich nicht mehr zu halten und forderte lautstark mehrmals die Wiederholung des Songs…”