Für die Presse

Beschreibung:
Ska, eine Prise Punk und Jazz, ein Schuss Karibik, geschüttelt und gerührt mit Englisch, Spanisch und Deutsch, das ist das explosive Rezept mit dem Pete Bamboo noch jedes Konzertlokal zum brodeln gebracht hat. Die Ohrwürmer der achtköpfigen Formation aus Schaffhausen gehen unter die Haut und hat ihnen eine treue Fangemeinde eingetragen.
Mit ihrer ersten CD-EP „Welcome“, erschienen auf 808 Records, machen sich die bescheidenen Jungs auf, die Welt zu erobern.
Drücken wir ihnen die Daumen!

Referenzen:
Abart (ZH), Salzhaus Winterthur (ZH), Piccadilly Brugg (AG), Kammgarn (SH), TapTab (SH), Eisenwerk Frauenfeld (TG),Openair Skaarau(AR), Psychiatrie D-Achern, etc.

New York Ska Jazz Ensemble, Skarface, Sagarroi, Jahcoustix, Planet Smashers, etc.


Von der Presse

Schaffhauser Nachrichten
Freitag 17. September 2004
Ska trotzt dem Mittwoch!

"...Am Mittwoch war es wieder einmal so weit. Geladen waren die Schaffhauser «Pete Bamboo» (Ska) und «Rantanplan» (Ska-Punk) aus Hamburg. Während Letztgenannte im Mai dieses Jahres ihre dritte Platte «Junger Mann zum Mitreisen gesucht» veröffentlicht haben, ist die Schaffhauser Formation ein neu aufsteigender Stern am hiesigen Ska-Himmel. Seit ihrem Durchbruch am «Klang am Hang»-Openair sind sie nicht mehr zu stoppen. Trotz gesunkenen Temperaturen traten die sechs Jungs in kurzen Hosen auf. Die drei Bläser sogar mit lässig umgebundener Krawatte. Mit Cornet, Posaune und Trompete spielten sie akzentuiert und mitreissend die Melodien, während Schlagzeug und Gitarre die Off-Beats erzeugten. Nach seiner einjährigen Absenz ist Sebastian Pfister wieder im Team, der für diesmal die Bässe knallen liess. «Pete Bamboo» spielt schnellen Ska. Das zeichnet sich nicht nur durch Christoph Derksens zackiges Posaunenspiel, sondern auch durch Dominik Stamms treibende Snare- und Becken-Gefechte aus. Sebastian Wulz (Cornet), David Weber (Trompete) und Aio Häberli (Gesang, Gitarre) hingegen sind die sicheren Werte der Band. Als beim Lied «Mexicana» die Bläser in Sombreros und Poncho-Verkleidung synchron zu tanzen begannen, war das Publikum schliesslich nicht mehr zu halten und forderte lautstark mehrmals die Wiederholung des Songs..."



Montag 24. Mai 2004, SN
Guter Klang an grünem Hang
«Petebamboo» brilliert an wieder belebtem Chläggi-Open-Air.

"...Kurz vor elf war es dann endlich Zeit für den Geheimtipp des Abends: Die junge lokale Ska-Band Petebamboo war der Grund, warum die meisten Besucher gekommen waren. Angetrieben durch den furios wirbelnden Schlagzeuger Dominik Stamm und ein heisses Bläsertrio vertrieben die sechs Ska-Boys die Kälte und liessen unter den tanzwütigen Füsschen der «Skanker» den Grasboden der Tanzfläche zu Schlamm werden - wie sich das für ein Open Air gehört. Mit frischem Speedska, Rocksteady, Skapunk und feurigen Tempiwechseln selbst innerhalb der Songs wurde solch eine Partystimmung heraufbeschworen, dass sie von der eigentlichen Hauptband Quatre in Toulouse höchstens noch durch Professionalität beim Spielen überboten werden konnten..."



Samstag 17.Dezember , Der Landbote
Virtuoses Soli rettete den Abend
Beim Offbeat-Generationentreffen am Donnerstagauf der Salzhausbühne sahdas New York Ska Jazz Ensemble neben den Schaffhauser Jungspunden PeteBamboo schon fast alt aus.

WINTERTHUR – Das New York Ska Jazz Ensemble hat nicht nur einen langen Namen, sondern auch einen guten. Das Sextett aus Queens gilt auf seinem Gebiet der Verschmelzung von leichtfüssigem Ska mit fetzigem Jazz als eine absolute
Instanz. Während seines zehnjährigen Bestehens hat das Ensemble die halbe Welt bereist, ist bei MTV aufgetreten und hat Werbespots für Campbell-Suppen vertont. Auch in Winterthur sind sie seit ihren Auftritten im Gaswerk gern gesehene Gäste.
Die Vorfreude war darum förmlich fühlbar im gut gefüllten Salzhaus. Aber erst einmal hiess es Bühne frei für Pete Bamboo. Als Lückenbüsser für die verhinderten Shanty Town eingesprungen, vertrieb das Schaffhauser Siebnerpack mit seinem Offbeat-Powersound dem fleissig skankenden Publikum auch das letzte Restchen Winterkälte aus den steifen
Knochen. Multilinguale Texte, explosive Bläsersätze und heisse Rhythmuswechsel zeichneten diesenschnellen, punkigen Ska aus. Nach einer knappen Stunde war der Bodennass von verschüttetem Bier, die Waden waren aufgewärmt, und die Au-
gen leuchteten – manche etwas röterals andere.

Voller Terminkalender

Die sechs Herrschaften vom New York Ska Jazz Ensemble hätten altersmässig locker als Väter der Vorband und auch eines Grossteils der Konzertbesucher durchgehen können. Etwas müde sahen sie aus, als sie die Bühne betraten. Verständlich, wenn man sich ihren Tourkalender
ansieht: Vom 9. Dezember bis Neujahr ist kein einziger konzertfreier Tag vorgesehen! An Routine mangelte es dieser hart arbeitenden Band aus Profimusikern denn auch keineswegs, ganz im Gegenteil. Solide und ohne Überraschungen spielten sie sich durch ihr Programm, das von
Ska-Heulern über Jazzballaden bis zu Trinkliedern und lieblichen bis nervös-sägenden Instrumentals reichte.
Leadsänger Freddys Stimme wurde dabei eher als zusätzliches Rhythmusinstrument eingesetzt als zum Geschichtenerzählen – die Musiksollte für sich selbst sprechen.
Im instrumentalen Bereich lag auch klar die Stärke des Ensembles: In Ehrfurcht einflössenden Soli und
Improvisationen durfte sich jeder der sechs Mitstreiter zwischendurch für alle hörbar als Virtuose zu erkennen geben. Dies waren zugleich die Momente, in denen von den Musikern am meisten Leidenschaft und Herzblut zu spüren war. Als Kollektiv
brachten die New Yorker das Blut des Publikums leider nur streckenweise in Wallung. Dazu fehlte es ihnen an Engergie und Spritzigkeit –Abnützungserscheinungen einer lan-
gen Tour?
Auch musikalische Dilemmas taten sich auf: Zu sehr Jazz für Pogound zu sehr Dancehall zum Stillstehen – wie sollte man sich dazu bewegen? Die jungen Rudeboys und –girls hüpften deshalb abwartend auf der Stelle, bis auf Jazzballaden wieder eine schnelle Ska-Partie folgte. Trotzdem: Ohne einen tosenden Applaus wurde das Ensemble schliesslich
nicht von der Bühne gelassen. Mit ihrer instrumentalen Kunstfertigkeitund den raffinierten Jazz-Arrangements hatten ihn sich die sechsSchwerarbeiter schlicht und einfach verdient.
MICHAEL GRAF


Schaffhauser Bock
Freitag 28. April 2006

Wenn Pete Bamboo auf der Bühne stehen, sind sie in ihrem Element. Die junge Ska-Band aus Schaffhausen tourte bereits durch die Deutschschweiz sowie Süddeutschland und hat nun ihr erstes Album „Welcome“ im Gepäck.

Schaffhausen ist nicht nur sportlich und kulturell in der Schweiz bedeutend, sondern auch viele Musikgruppen aus der Region können grossartige Erfolge vorweisen. Pete Bamboo ist eine achtköpfige Gruppe, bestehend aus Songwriter und Gitarrist Sebastian „Pfischi“ Pfister, David Weber (Trompete), Christoph Derksen (Posaune), Aio Häberli (Gitarre), Adi Ackermann (Bass), Dominik Stamm (Schlagzeug), Sebastian Wulz (Trompete) sowie Math Weber (Posaune). Die Geschichte begann im Herbst 2001, als „Pfischi“ sich entschloss eine Band zu gründen. Ein Bassist und ein Drummer wurden schnell gefunden und man probierte sich anfangs an Songs ohne jegliche Bläserunterstützung aus. Jedoch war die jamaikanische Offbeatmusik „Ska“ stets ihr Ziel. Durch Mundpropaganda und Freunde konnte die Gruppe relativ schnell durch vier Bläser komplettiert werden. Mit der Zeit gab es jedoch immer wieder Besetzungswechsel. Seit einem Jahr ist die Band in ihrer jetzigen Konstellation. Nun musste noch ein Namen her. Eher zufällig stiessen sie auf „Pete Bamboo“. „Es war eine Kombination aus einer PET-Flasche und einem Bamboo-Stick. Zudem war der Name einmalig und so entschieden wir uns spontan dafür“ erklärt Pfischi, jedoch selbst im Zweifel wie die Gruppe genau auf den Namen kam. 2003 konnten sie dann ihr erstes Konzert in der KultUhrBeiz Dolder 2 in Feuerthalen spielen. Ihre Musik kam vom ersten Tag gut an. Der Mix aus Ska, Punk, Reggae sowie Latino-, Mambo- und Rockeinflüsse animierte sofort zum Feiern und Tanzen. Musikalische Vorbilder gibt es für „Pete Bamboo“ nur indirekt. So nennt die Gruppe als grossartige Bands zB. die deutsche Band „Seeed“, die Reggae-Legende „Bob Marley“ oder gar Gitarrenlegende Eric Clapton. Jedoch wollte die Gruppe ihren eigenen Stil bewahren. Ihre Lyrics sind auf Englisch, Deutsch und Spanisch. Auch ein französisches Lied existiert, welches aber mittlerweile aus der Setliste entfernt wurde. Die Texte sind oft sozialkritisch. „Ich war in Guatemala, was mich sehr beeinflusst hat. Ich versuche dies nun in die Texte zu bringen“ erklärt Pfischi. An einem Konzert fanden Sie dann von „Rude Sound Connection“-Chef Rohan Graf lobende Worte und konnten fortan zusammenarbeiten. Durch die gute Stellung der „Rude Sound Connection“ in der Musikszene der Schweiz folgten noch zahlreiche Konzerte. „Jedes Konzert ist einmalig. Natürlich gibt es mal ein Publikum, welches mehr mit uns anfangen kann als andere. Doch die Stimmung war bisher immer sehr gut“. Nur einmal erlebten die Petes einen Rückschlag: „Auf der Hanftour spielten wir in einem ausgebauten Brunnen, war schon seltsam. Dazu bestand das Publikum zum Grossteil aus Rechtsextremen, welche an einem Ska-Konzert rein gar nichts zu suchen haben. Dass ein Tag davor Wahlen waren und wir darüber in unseren politischen Vorstellungen sprachen, kam bei denen natürlich auch nicht sehr gut an“ erinnert sich die Band schmunzelnd. Mittlerweile standen schon Auftritte in Locations wie dem Salzhaus Winterthur, dem Abart Zürich, dem Eisenwerk Frauenfeld und sogar ein Auftritt in Aachen/D an. „Seit die Bläserfraktion in Kanada in den Ferien war, träumen sie von einer Tour dort. Dies kann aber noch sehr sehr lange dauern“ scherzt die Band, jedoch optimistisch. Denn nun ist ihr erstes Album „Welcome“ erschienen. Der Titel des Albums war allen recht deutlich klar. „Wir sind alles Menschen, welche stets neue Kontakte suchen, offen für neue Menschen sind und natürlich alle einladen wollen  unsere Musik hören. Daher war ein herzliches „Willkommen“ die beste Idee“ erinnert sich die Band. Am 5. Mai 2006 ist die offizielle Plattentaufe im TapTab Musikraum Schaffhausen. „Wir lassen uns noch was originelles für den Abend einfallen“. Wieso ausgerechnet viele Bands aus unserer Region ein professionelles Album besitzen und mit diesem auf Tour gehen, erklären sich die Jungs so: „Schaffhausen ist klein, gemütlich, nicht stressig. Hier ist man nie wirklich anonym. Für die Grösse gibt es auch erstaunlich viele Bandräume. So kommt man miteinander in Kontakt und unterstützt sich gegenseitig“. Die Bandproben nehmen auch viel Zeit in Anspruch: „Natürlich muss man auf private Anlässe oft verzichten. Wir proben 2 – 3mal pro Woche. Dies wird nicht gerade erleichtert dass einige Bandmitglieder mittlerweile in St.Gallen und Zürich studieren und wohnen“. Die Zukunft sieht nun gut aus für „Pete Bamboo“: „Wir wollen weiterhin unsere Musik spielen, uns von niemandem reinreden lassen. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen an unseren Konzerten“.





Pete Bamboo - Ska, Punk und Reggaebeats aus Schaffhausen A cube7 Website